zurück zu den Wurzeln wenn es um Ernährung geht

Es vergeht zurzeit kein Tag ohne das man nicht bombardiert wird mit Ernährungslehren und Empfehlungen. Die einen meinen sie hätten den heiligen Gral in der Ketogenen, Veganen, Vegetarischen oder in der Omnivoren Ernährung gefunden. Da gibt es Low Carb High Fat oder High Carb Low Protein und viele auch teilweise seltsame Empfehlungen, die dem Menschen zeigen soll was er alles falsch macht in der Ernährung und wie dumm er sich ernährt.
Aus meiner Sicht ist das erste was wir lernen sollten uns wieder von natürlichen Lebensmitteln zu ernähren und nicht die Ganzen im Labor hergestellten und entwickelten Nahrungsmittel zu konsumieren.
Frisch gekauftes Gemüse was regional und saisonal angeboten wird sollte wieder auf unsere Teller, Fleisch von Tieren die langsam aufgezogen wurden und Tiergerecht gefüttert wurden und nicht mit Antibiotika und Wachstumshormonen in kurzer Zeit zur Schlachtreife gebracht werden.
Fisch, der in seiner natürlichen Umgebung heranwächst und nicht in der Zuchtstation in den eigenen Exkrementen rumdümpelt.
Getränke die direkt dem Reagenzglas entspringen und nicht der Quelle! Superfood der um den ganzen Erdball gekarrt wird nur weil man gehört hat, dass das jetzt das Lebensmittel ist was mich mit Superkräften ausstattet.

Warum besinnen wir uns nicht wieder zurück zu den Wurzeln und geniessen Gemüse und Früchte was die Saison gerade hergibt und was ohne Herbizide und Pflanzenschutzmittel gezüchtet wurde?
Warum müssen viele jeden Tag Fleisch essen?
Warum müssen es unbedingt, Quinoa, Chia und andere nicht bei uns vorkommenden Superfood`s sein?
Ganz einfach! Weil wir bequem geworden sind und weil ein Überangebot an Nahrungsmitteln vorhanden ist! 

Es wäre für unsere Gesundheit viel besser, wenn wir Fleisch und Fisch nicht jeden Tag konsumieren würden und vor allem naturbelassen und nicht im Turbo gemästet und in Massentierhaltung gehaltene Tiere verzehren. Früher musste der Mensch kämpfen um ein Stück Fleisch und den Kampf hat er ab und zu auch mal verloren!
Es wäre für unsere Gesundheit viel besser, wenn wir wieder Gemüse und Früchte essen würden die natürlich wachsen dürfen und dann geerntet werden, wenn sie reif sind und nicht im Gewächshaus dazu getrieben werden dann gefälligst reif zu sein, wenn der Mensch es will!
Es wäre für unsere Gesundheit viel besser, wenn wir Wasser als Durstlöscher und Tee, Kaffee Wein, Bier als Genussmittel trinken würden.
Es wäre für unsere Gesundheit viel besser, wenn wir die ganzen Alco Pops, Energy Drinks und modischen Mixgetränke verbannen würden. Kurz gesagt, Ernährung ist eigentlich ein ganz einfaches Thema, Naturbelassen und mit dem nötigen Respekt gezüchtet, aufgezogen und verarbeitet wie es unsere Vorfahren noch gemacht haben, den Evolutionstechnisch sind wir nicht sehr viel davon entfernt! Mittlerweile gibt es ganz klar Hinweise und Studien, die belegen das die ganzen Krankheiten, die uns teilweise ereilen von unserer chemischen Ernährung herrühren. Migräne, Krebs, Chronisch entzündlicher Darm, Diabetes, Gicht etc. sind alles Zivilisationskrankheiten und vom Mensch gemacht und unterhalten. Also lass dich nicht von irgendeinem Ernährungstrend verblenden, sondern fang an wieder frisch zu Kochen, fermentiere dein Gemüse und mach es haltbar auf althergebrachte weise und wenn es Fleisch oder Fisch sein soll dann bitte von Tieren die ein würdiges Leben hatten und nicht in der Fleischfabrik ohne Tageslicht und unter erbärmlichen umständen dahin vegetieren mussten bis der Mensch es verarbeiten kann nachdem er es noch gequält hat! Früher haben Menschen oft wochenlang ohne Fleisch gelebt ohne das sie Vegetarier waren oder Veganer, warum können wir das nicht mehr? Es ist nicht schlimm wenn man mal ein paar Tage auf Tier verzichtet, lieber weniger und dafür hochwertiger und es als etwas besonderes annehmen. Somit gesehen ist das Thema Ernährung eigentlich ein simples Thema und eigentlich ganz einfach, nur wir Menschen machen es mal wieder zu einem komplizierten Konstrukt mit teilweise schon Sekten ähnlichen Strukturen.

Wie sagte schon der Alpöhi zu Heidi in der Geschichte von Johanna Spyri.

«Natur ist der beste Arzt»


Ich selber bin übrigens, weder Karnivor, Vegan, Vegetarier oder Pescotarier aber ich bin ein vielleicht doch ein Exot, denn ich Ernähre mich nur von «Lebensmitteln» und nicht von «Nahrungsmitteln» Ja und ich kann auch mal eine Zeit ohne Fleisch und Fisch leben und bekomme trotzdem genügend Eiweiss in meinen Körper, das geht nämlich auch mit Pflanzen und die sind eigentlich eh noch leichter zu verdauen für uns! Man muss nur mal über den Tellerand hinausschauen und sich damit auseinandersetzen, ich habe mich mit der Veganen Ernährungsweise auseinadergesetzt und habe mich vom Buch Vegan in Topform von Brendan Brazier inspirieren lassen ohne das ich jetzt eben ausschlisslich Vegan bin. Eine der Perlen die ich aus dem Buch genommen habe ist den respekt gegenüber unserer Lebensmittel den das Buch vermittelt und das machen die Veganer richtig gut! 


viel Spass bei einer gesunden natürlichen Ernährung.

Du willst mehr wissen und dich auch verändern wenn es um deine Ernährung geht? dann bin ich für dich da:  www.corpo-sano.ch